GeschlechterSpielRäume der italienischen Renaissance
Die Ausstellung zielt darauf ab, die Logik der Darstellung zu vertiefen, die Renaissance-Räumen (häuslich, höfisch und städtisch) zugrunde liegt. Moderne Touristen bewundern Denkmäler oft, ohne vollständig zu verstehen, für wen sie entworfen wurden und welche sozialen Dynamiken sie beherbergten.
Das Projekt betont einen Aspekt, der heute vergessen ist: In der Renaissance war das Konzept des „Geschlechts“ eng mit Genealogie und Abstammung verbunden. Es waren die Adels- oder Patrizierfamilien, die bestimmte Handlungsräume (Spielräume) schufen und „inszenierten“, die definierten, wie Männer und Frauen je nach Rang und Anlass miteinander umgehen sollten.